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Der St. Nikolai Friedhof an der Goseriede aus dem 13. Jahrhundert wurde 1866 geschlossen und 1896/1902 von Stadtgartendirektor Julius Trip (1857-1907) zum Park umgestaltet.
1863 wurde damit begonnen den Neuen St. Nikolai Friedhof an der Strangriede anzulegen. Das Eingangsgebäude entwarf Stadtbaumeister Ludwig Droste (1814-1875). Es wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Das Entrée des Stadtfriedhofes Engesohde vermittelt heute noch einen ungefähren Eindruck des repräsentativen Entwurfs.
Am 1. Juni 1866 wurde der Friedhof eingeweiht.
Zwischen Strangriede und Haltenhofstraße entstand 1894/95 das Nordstadt-Krankenhaus. Auf der anderen Seite des Friedhofes lag an der Militärstraße, die heute Appelstraße heisst, die Kaserne des 1. Hannoverschen Ulanenregiments Nr. 13. Auf diesem Grundstück stehen jetzt Institutsgebäude der Universität Hannover. Sonst umgeben bis heute Gärten, Wohnhäuser und Villen das Friedhofsareal.
Der Architekt, Geheimrat Prof. Dr. Karl Mohrmann, der 1927 auf dem Friedhof beerdigt wurde, ließ seine Villa am Herrenhäuser Kirchweg erbauen.
Viele prominente Bürgerinnen und Bürger Hannovers sind auf dem neuen St. Nikolai Friedhof beerdigt worden. Einige dieser Grabstätten wurden von bekannten Künstlern gestaltet.
Das St. Nikolai Stift hat einen kostenlosen Führer herausgegeben, mit dessen Hilfe man den Weg zu diesen Gräbern findet. Er ist in der Stiftsverwaltung erhältlich.
Der Neue St. Nikolai Friedhof ist abwechslungsreich als Park gestaltet. Die Grabstätten liegen unter großen alten Bäumen.
Im Zentrum steht die 1890 erbaute neugotische Backstein-Kapelle.
Eine Grabstelle auf diesem geschichtsträchtigen Friedhof ist günstiger, als Sie vermuten. |
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Neuer St. Nikolai Friedhof
Ansprechpartner: Hans Joachim Scharping
An der Strangriede 41
30167 Hannover
Telefon: 0511 | 70 18 10
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